Wie funktioniert Licht in der Realität?
Wenn ein Objekt von einer Lichtquelle beleuchtet wird, prallen die Strahlen von den verschiedenen Oberflächen ab, denen es auf seinem Weg begegnet. Das Licht findet dadurch automatisch seinen Weg in das Betrachtungsobjekt, sei es eine Kamera oder unser Auge. Bei künstlichen Lichtquellen funktioniert das genauso.
Die Simulation, die die Raytracing-Technologie durchführt, erzeugt Lichtstrahlen, die von der Kamera aus zur Lichtquelle verlaufen und von allen Oberflächen abprallen, auf die sie treffen.
Wie funktionierte Rendern bisher?
Bei herkömmlichen Rendering-Modellen wird die Farbe jedes Pixels durch einen Rasterisierungsprozess erhalten. Dieser Prozess besteht darin, die Szene von einer Kamera aus zu betrachten und Pixel für Pixel ein 2D-Bild zu erstellen.
Bei der Rasterisierung wird ein Raster mit Objekten "befüllt", welche sich im sichtbaren Bereich der Kamera befinden. Für jedes Objekt wird jeder einzelne Pixel "betrachtet", der das Objekt überdeckt. Die Farbe der Pixel wird durch den Abstand und die Position jedes Objekts im 3D-Modell bestimmt. Diese Methode hat sich jahrelang bewährt und es lassen sich gute Ergebnisse bei gerichteter Beleuchtung, Schatten und detailreichen Reflexionen erzielen.
Was ist Raytracing?
Mit Raytracing können Sie noch realistischere Visualisierungen rendern, als es bisher möglich war. Die Schatten werden akkurater, die Reflexionen genauer und das Licht streut sich realistischer durch die gesamte Szene. RTX berechnet auf Basis eines intelligenten Algorithmus den simulierten physikalischen Lichteinfall auf reale Objekte. Die Simulation, die die Raytracing-Technologie durchführt, erzeugt Lichtstrahlen (engl. "rays"), von der Kamera aus zur Lichtquelle verlaufen und von allen Oberflächen abprallen, auf die sie treffen.
Disney hat ein sehr interessantes Video erstellt, um diesen Effekt anschaulich zu erklären. Klicken Sie hier, um Disneys praktischen Leitfaden zum "Pathtracing" zu sehen.
Eine Lichtquelle sendet in Wirklichkeit unendliche Lichtstrahlen an die Oberflächen um sie herum. Diese Strahlen erzeugen aufeinanderfolgende Lichtreflexionen. Aber nicht alle erreichen die Kamera. Raytracing verwendet Reziprozität, die dieselben Strahlen nachbildet, jedoch von der Kamera zur emittierenden Lichtquelle. Dadurch ist die Schätzung der Farbe eines Pixels viel genauer, da die Reflexionen aller sich in einer Szene befindlichen Objekte berücksichtigt werden.
Diese Technologie erfordert eine außerordentlich leistungsstarke Grafikkarte, da die Berechnung der Strahlen wesentlich leistungsintensiver ist als das Rasterrendering. Je mehr Strahlen analysiert werden, desto mehr Ressourcen werden verbraucht.
Welche Grafikkarten werden für Raytracing benötigt?
Raytracing erfordert viele Berechnungen, von daher stellt sich die berechtigte Frage, ob Ihre Hardware für das Raytracing gewappnet ist.
Grafikkarten mit RTX-Technologie lösen dieses Problem, indem sie sogenannte RT Cores integrieren. Es handelt sich um Komponenten, die ausschließlich dem Rendern der Raytracingeinheiten in Echtzeit gewidmet sind, ohne GPU-Zeit zu verbrauchen.
Diese Kerne auf NVIDIA RTX-Karten wurden speziell für diese Rolle entwickelt. Das AMD-Pendant wären die „RX x000“-Grafikkarten. Wenn im Namen Ihrer Grafikkarte die Abkürzungen RTX oder RX nicht enthalten sind, ist Ihre Grafikkarte wahrscheinlich nicht Raytracing-fähig.
Welche Grafikkarte soll ich kaufen?
Wenn Sie darüber nachdenken, Ihre Hardware aufzurüsten und sicherstellen möchten, dass Sie das Beste aus Lumion herausholen können:
- Prüfen Sie die Systemanforderungen für Lumion Pro,
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